Imke Rehm verteidigt erfolgreich ihre Dissertation „Graphentheoretische Resilienz urbaner Wasserversorgung“

09.01.2026 von

Imke Rehm hat am 16.12.2025 ihre Dissertation mit dem Titel „Graphentheoretische Resilienz urbaner Wasserversorgung“ erfolgreich verteidigt.

In ihrer Dissertation entwickelt Imke Rehm eine Methode zur Generierung synthetischer urbaner Wasserversorgungsnetze auf Basis frei verfügbarer, georeferenzierter Daten. Ziel ist es, das Resilienzverhalten solcher Netze zu analysieren, ohne auf sicherheitskritische reale Infrastrukturdaten zurückzugreifen. Die Resilienz wird dabei als funktional-topologische Größe mithilfe graphentheoretischer Metriken beschrieben und mathematisch im Rahmen des Technical Operations Research formuliert.

Anhand unterschiedlicher idealtypischer Stadtstrukturen werden in der Arbeit resilienzoptimale Wassernetze erzeugt und systematisch untersucht. Die Ergebnisse zeigen einen Zusammenhang zwischen Stadtmorphologie und Resilienz der Wasserversorgung und liefern wichtige Erkenntnisse für die Bewertung und Planung urbaner Infrastrukturen. Die entwickelte Methodik ist zudem auf andere Infrastruktursysteme übertragbar und leistet einen Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung im Sinne der UN-Nachhaltigkeitsziele.

Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit war Imke Rehm auch als Referentin von Prof. Pelz in seiner Funktion als Vizepräsident für Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Infrastruktur tätig. In dieser Rolle wirkte sie maßgeblich an der Gestaltung der Nachhaltigkeitsstrategie der TU Darmstadt mit.

Wir gratulieren Frau Rehm herzlich zur bestandenen Promotionsprüfung und wünschen ihr weiterhin alles Gute.