4. Statustreffen REUNION in Dortmund
03.02.2026 von Heinbücher; Lamm
Wie können Zulieferer, Dienstleister und Betreiber effiziente modulare Prozessanlagen bauen, genehmigen lassen und betreiben? Dieser Frage widmet sich das BMWE-Projekt REUNION, welches durch das FST koordiniert wird.
Das vierte Statustreffen des ENPRO Projekts REUNION fand am 27.01.26 in den Räumen der Arbeitsgruppe Apparatedesign der TU Dortmund statt. Innerhalb dieses Projekts arbeiten Universitäten, Dienstleistungsfirmen, Anlagenbauer und -betreiber, sowie Genehmigungsbehörden daran Prozessanlagen in der Feinchemie zu modularisieren. Mit dieser Modularisierung wird es für Betreiber möglich sein, Anlagen schneller in Betrieb zu nehmen, was auch neue Herausforderungen für die Genehmigung mit sich bringt. Die aktuellen Arbeitspakete wurden von den wissenschaftlichen Mitarbeitenden der drei Universitäten aus Darmstadt, Dortmund und Dresden vorgestellt und diskutiert.
Großer Meilenstein war die Fertigstellung des Reaktormoduls CaSToR, an dem die Zulieferer/Hersteller KROHNE, De Dietrich und Pfaudler zur Gestaltung des Reaktors und der Messtechnik, HiTec Zang zur Automatisierung und Semodia zur MTP-Anbindung beteiligt waren. Der Stand der weiteren Module der TU Dortmund, TU Dresden und den Pumpenherstellern HNPM, NETZSCH und KSB wurde ebenfalls präsentiert.
Die Darstellung der Energie Key Perfomance Indicators (eKPIs) und Entwicklung von Digitalen Zwillingen der TU Dresden und abschließend der Stand der semantischen Modellierung der Dokumentation durch das Institut für Fluidsystemtechnik der TU Darmstadt und Industrial Science rundeten die Vorträge ab. Auch eine Führung durch die Laborflächen der Arbeitsgruppe stand auf dem Programm. Abschließend wurde über ein mögliches Folgeprojekt diskutiert, da sich REUNION im dritten und damit letzten Jahr befindet.
Insgesamt 27 Teilnehmende waren anwesend und konnten sich intensiv austauschen. Für das FST nahmen neben Prof. Pelz die zwei wissenschaftlichen Mitarbeiter Markus Heinbücher und Sascha Lamm teil.