Jobs und Karrierewege am Institut für Fluidsystemtechnik

Spannende und abwechlsungsreiche Forschungsprojekte stellen uns jeden Tag vor neue Herausforderungen, die wir nur gemeinsam meistern können. Informiere dich jetzt und werde ein Teil unseres Teams!

Selbstverständnis

Im Institut für Fluidsystemtechnik forschen zurzeit 25 Wissenschaftler (Ingenieure, Mathematiker, Informatiker) experimentell, analytisch, algorithmisch… immer innovativ. Die so entstandenen grundlegenden Arbeiten zu Akustik, Schwingungen, Kavitation und Tribologie ermöglichen zielgerichtete Produktinnovationen. Anschauliche Beispiele sind der in Darmstadt entstandene Hydrotilger, die neuartige hydrostatisch gelagerte Schraubenpumpe oder der hochauflösende Foliensensor mit einer Abtastfrequenz von bis 1 GHz.

Unser Ingenieurbild ist geprägt durch industrielle Anwendung und axiomatisches Denken mit dem Ziel in Gedanken und Produkten einfach zu sein. Denn: Kompliziert sein kann jeder, einfach sein ist schwer

John Friesen,
Wissenschaftlicher Mitarbeiter

In meinem Beruf versuche ich zu Begreifen und zu Beschreiben wie Dinge funktionieren und beschaffen sind; von Schädigungsprozessen an Dichtungen bis hin zu städtischer Strukturbildung – und das nicht alleine, sondern immer im Gespräch.

Wohin führt Dich die Promotion?

Eine Promotion eröffnet Dir viele Möglichkeiten in der Industrie. Etwa 90% aller Angestellten im mittleren und höheren Management besitzen einen Doktortitel – der Karriereweg nach oben steht also offen. Aber Dein Ziel muss nicht Management sein: Mittlere und große Industrieunternehmen mit eigener Forschungs- und Entwicklungsabteilung schätzen Dich als hoch qualifizierte Fachkraft. Denn wer versteht besser, was mit Kavitationskeimen in einer hydraulischen Anlage passiert als jemand, der sich mehrere Jahre intensiv mit der Erforschung dieses Phänomens beschäftigt hat?

Neben dem Einstieg in die Industrie eröffnet eine Promotion aber auch weitere Wege in der Wissenschaft. Sei es am Fraunhofer Institut, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), weiterhin an der Universität als leitender Wissenschaftler oder im Rahmen einer (Junior-)Professur. Aber genauso auch außerhalb Deutschlands stehen Dir vielfältige Möglichkeiten offen. Wir machen Dich fit für die Zukunft – We engineer future.

Du willst deine Zukunft selbst gestalten?

Dann bewirb dich jetzt! Aktuelle Ausschreibungen findest du im folgenden Bereich. Nichts passendes dabei? Dann bewirb dich doch einfach initiativ bei uns!

Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen
Bewerbungsfrist: 31.10.2019
Beginn: 01.01.2020
Bewerbung unter: www.emergencity.de

Am Institut für Fluidsystemtechnik des Fachbereichs Maschinenbau ist im Rahmen des LOEWE Zentrums emergenCITY ab dem 1. Januar 2020 die Stelle einer/eines

Wiss. Mitarbeiterin/Mitarbeiters im Teilprojekt CPS1 – Dezentral selbstorganisierter Notfallbetrieb für die verteilten Infrastrukturen Strom und Wasser

in einem zunächst bis zum 30.04.2021 befristeten Arbeitsverhältnis mit der Möglichkeit der Verlängerung zu besetzen (Kenn-Nr. 581).

Das neu ins Leben gerufene LOEWE Zentrum emergenCITY ist ein interdisziplinäres Forschungszentrum an der TU Darmstadt. Weitere beteiligte Universitäten sind die Universität Kassel und die Philipps-Universität Marburg. Ziel von emergenCITY ist die Erforschung von Grundlagen, Methoden und Lösungen für zukünftige resiliente digitale Städte. Im Fokus steht insbesondere die Erforschung und Entwicklung von Informations- und Kommunikationstechnologie, die in Krisensituationen selbstständig reagieren, sich anpassen und neu konfigurieren kann. Das Team besteht aus 23 Professorinnen und Professoren in den Fachgebieten Informatik, Elektrotechnik und Informationstechnik, Maschinenbau, Politikwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Rechts- und Wirtschaftswissenschaft sowie Architektur. Das Zentrum ist in die vier Programmbereiche Stadt und Gesellschaft, Information, Kommunikation und Cyber-physische Systeme strukturiert. Weitere Informationen finden Sie unter www.emergencity.de.

Ziel des Teilprojektes „Dezentral selbstorganisierter Notfallbetrieb für die verteilten Infrastrukturen Strom und Wasser“ ist es Großstörungen im Strom-und Wassernetz im Zusammenspiel mit Notfall-IKT-Ressourcen zu detektieren und durch dezentrale Selbstorganisation zu entschärfen. Im Fokus steht dabei die Berücksichtigung der wechselseitigen Abhängigkeiten von Strom und Wasser untereinander sowie von der Verfügbarkeit von Kommunikationsinfrastruktur. Eine robuste, automatisierte Systemidentifikation unterstützt neue Algorithmen für einen dezentral selbstorganisierten Notfallbetrieb der Netze sowie für die Wiederversorgung nach einem Totalausfall. Das Projekt wird durch Prof. Pelz (Institut für Fluidsystemtechnik, FB Maschinenbau) und Prof. Steinke (Energy Information Networks & Systems, FB Elektrotechnik und Informationstechnik) geleitet.

Im Rahmen der Anstellung am Institut für Fluidsystemtechnik wird der Fokus auf die regionale Wasserversorgung gelegt und hierfür Diagnoseverfahren und gemischt-ganzzahlige Optimierungsprogramme entwickelt. Die Ergebnisse werden interdisziplinär diskutiert und an einem Demonstrator validiert.

Ihr Profil:

  • Sehr guter universitärer Studienabschluss des Maschinenbaus, Mechatronik oder Physik (oder vergleichbar)
  • erste Erfahrung im Bereich der mathematischen Optimierung und/oder dezentralen Regelung
  • Selbstständiges Arbeiten, Engagement und Begeisterung zur Einarbeitung in komplexe interdisziplinäre Aufgabenstellungen sowie der Verbindung aus experimenteller und theoretischer Arbeit
  • Soziale Kompetenz, organisatorische Fähigkeiten, hohe Leistungsbereitschaft
  • Gute Team-und Kommunikationsfähigkeit

Gelegenheit zur Vorbereitung einer Promotion wird gegeben. Das Erbringen der Dienstleistung dient zugleich der wissenschaftlichen Qualifizierung der Bewerberin/des Bewerbers.

Die Technische Universität Darmstadt strebt eine Erhöhung des Anteils der Frauen am Personal an und fordert deshalb besonders Frauen auf, sich zu bewerben. Bewerberinnen oder Bewerber mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 oder diesen Gleichgestellte werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Die Vergütung erfolgt nach dem Tarifvertrag für die Technische Universität Darmstadt (TV -TU Darmstadt).

Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich.

Bewerbungsprozess:

Die Stelle ist Teil einer Sammelausschreibung. Bitte bewerben Sie sich online unter https://jobs.emergencity.de (unter Auswahl der Stelle „CPS1 (Prof. Peter Pelz, TU Darmstadt)“) mit den folgenden Unterlagen in einer PDF-Datei (max. 10 MB):

  • max. 1-seitiges Motivationsschreiben, in dem Sie Ihre persönlichen Forschungsinteressen und mögliche Anbindungen innerhalb des jeweiligen Teilprojekts und des Zentrums insgesamt darlegen
  • Lebenslauf (inkl. Publikationsverzeichnis)
  • Zeugnisse/Notenauszug (Master, Bachelor, Abitur)

Bei spezifischen Rückfragen wenden Sie sich bitte an Herrn Prof. Pelz und Herrn Tim Müller. Für allgemeine Rückfragen steht Ihnen Anne Hofmeister, emergenCITY Management, Tel. +49 (0)6151/16-25479, , zur Verfügung. Ihre Unterlagen werden vertraulich behandelt.

Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen
Beginn: jederzeit
Kontakt:

Am Institut für Fluidsystemtechnik des Fachbereichs Maschinenbau ist zum nächstmöglichen Termin die Stelle einer/eines

Wiss. Mitarbeiterin/Mitarbeiters zum Thema Condition Monitoring und IOT

in einem zunächst auf 3 Jahre befristeten Arbeitsverhältnis zu besetzen.

Gesucht wird eine Wissenschaftlerin / ein Wissenschaftler, welche/r einen wesentlichen Beitrag zu offenen Fragen im Bereich des Condition Monitorings und der Umsetzung von Internet of Things (IOT) – Konzepten an Verdrängerpumpen leisten möchte.

Ihre Forschung ist eingebunden in eine Kooperation mit dem Fachverband Pumpen+Systeme im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA), in welchem Sie in Zusammenarbeit mit Pumpenherstellern neue Methoden zur Identifikation von Pumpenkennlinien untersuchen.

Im Fokus stehen der Einfluss von Fertigungsunsicherheiten sowie des Verschleißes im Betrieb auf die Pumpencharakteristik, dessen Verständnis für ein Condition Monitoring von Pumpen essentiell ist. Ferner wird von Ihnen ein IOT-Konzept erarbeitet und in Kooperation mit den Pumpenherstellern prototypisch implementiert. Das Forschungsthema umfasst die experimentelle Validierung der erarbeiteten Methoden zur Identifikation der Pumpenkennlinie an einem bestehenden Pumpenprüffeld unseres Instituts sowie die Untersuchung und Umsetzung des IOT-Konzepts an einem exemplarischen Prüfaufbau.

Um die zu leistenden Forschungsarbeiten durchführen zu können, benötigen Sie verschiedene fachliche Erfahrungen und Fähigkeiten, die aber zum Teil noch erlernt werden können.

Ihr Profil:

  • Sehr guter universitärer Studienabschluss des Maschinenbaus, Mechatronik oder Physik.
  • Erfahrungen im experimentellen Arbeiten.
  • Kontaktfreudigkeit und Freude an der Zusammenarbeit mit externen Kooperationspartnern aus der Industrie
  • Idealerweise besitzen Sie bereits erste Kenntnisse zu Methoden des Maschinellen Lernens sowie im Bereich IOT.
  • Kreativität bei der Entwicklung und Anwendung innovativer Methoden.
  • Ausgeprägtes Engagement/Interesse an innovativen, wissenschaftlichen und technischen Aufgabenstellungen.
  • Sehr gute organisatorische Fähigkeiten und eine hohe Leistungsbereitschaft.

Gelegenheit zur Vorbereitung einer Promotion wird gegeben. Das Erbringen der Dienstleistung dient zugleich der wissenschaftlichen Qualifizierung der Bewerberin/des Bewerbers.

Die Technische Universität Darmstadt strebt eine Erhöhung des Anteils der Frauen am Personal an und fordert deshalb besonders Frauen auf, sich zu bewerben. Bewerberinnen oder Bewerber mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 oder diesen Gleichgestellte werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Die Vergütung erfolgt nach dem Tarifvertrag für die Technische Universität Darmstadt (TV – TU Darmstadt). Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich.

Bewerbungen sind mit den üblichen Unterlagen unter Angabe der u. a. Kenn-Nummer an den Leiter des Instituts für Fluidsystemtechnik, Herrn Prof. Dr.-Ing. Peter F. Pelz, Otto-Berndt-Str. 2, 64287 Darmstadt zu senden.

Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen
Beginn: jederzeit
Kontakt:

Unsere interdisziplinäre Arbeitsgruppe am Institut für Fluidsystemtechnik bietet Ihnen beste Voraussetzungen dafür, denn wir sind

  • Auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft.
    Von der „Komponente“ zum „optimalen System“, sind wir Wegbereiter für die Digitalisierung und entwickeln ganzheitlich energieeffiziente Fluidsysteme.
  • Stark in der Forschung.
    Verständnis der grundlegenden Phänomene „Kavitation“ und „Reibung“ ist Voraussetzung für zuverlässige Systeme. Und unser Standbein in der Grundlagenforschung.
  • Gut vernetzt.
    Wir verstehen uns als Vordenker für unsere namhaften Industriepartner. So gibt es u.a. im Bereich der „Schwingungen und Akustik“ Raum für Forschung fernab vom akademischen Elfenbeinturm.

Wir suchen ständig interessierte Ingenieure/innen und Naturwissenschaftler/innen, auch internationale Absolvent/innen, zur Verstärkung unseres Teams. Egal ob mit einem Themenvorschlag Ihrerseits oder einem Thema im Rahmen unsere Forschungsfelder, zwei verschiedene Modelle können zu Ihrer erfolgreichen Promotion (Dr.-Ing oder Dr.rer.nat.) führen:

  • Als angestellte Wissenschaftliche Mitarbeiter/in sind Sie nach TV-TUDa E13 (angelehnt an TVHessen) projektunabhängig finanziert. Neben Ihrer Forschung gestalten Sie einige der über 10 Lehrveranstaltungen mit und prägen die zukünftige Forschung mit Ihren Ideen bei der Antragsstellung.
  • Im Rahmen eines selbst initiierten Promotionsstipendiums streben Sie eine kurze Promotionsdauer an und arbeiten fokussiert an Ihrer Forschung.

Werden Sie Teil unseres jungen Teams und freuen Sie sich auf ein Umfeld, das zum wissenschaftlichen Austausch und Arbeiten anregt. Bewerbungen an Prof. Peter Pelz sind jederzeit willkommen.

Als Student am Institut an aktuellen Forschungsthemen arbeiten? So gehts!

Mehr als 30 studentische Hilfskräfte...

… unterstützen uns bei

  • Experimenten
  • Konstruktion
  • Optimierung

High-Speed Aufnahmen in der Kavitationsforschung, Hardware-in-the-Loop Versuche von Fahrzeugkomponenten oder Herausforderungen der Urbanisierung – die Themen mit denen sich unsere 30 Hiwis auseinandersetzen sind vielfältig.

Egal ob noch im Bachelor oder schon im Master- im Team kannst du auch langfristig an unseren aktuellen Forschungsthemen arbeiten. Und nicht selten wird daraus eine Abschlussarbeit. Wir sind ständig auf der Suche nach Hiwis. Sprich uns einfach an!

Benjamin Hermann,
Hilfswissenschaftlicher Mitarbeiter

Selbstständiges Arbeiten, Hilfsbereitschaft und eine gute Atmosphäre bei den Mitarbeitern sind mir sehr wichtig und genau das wird mir am FST geboten. Ich kann zudem alle Ingenieursbereiche in die Praxis umsetzen, von der Konstruktion über die Auslegung bis hin zum Firmenkontakt ist alles dabei.

Bild: Benjamin Hermann